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FWG für den Erhalt der Verbandsgemeinde Guntersblum

Guntersblum: Die FWG setzt sich mit aller Kraft für den Erhalt der Verbandsgemeinde Guntersblum in ihren gegebenen Grenzen ein und lehnt eine Fusion mit der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim ab. -unsere Verwaltung ist bürgernah und bietet auch langfristig die Gewähr für eine hohe fachliche Arbeit.-Unsere Verwaltung ist leistungsfähig und erfüllt ihre Aufgaben zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger.

Für die Selbstbestimmung unserer Ortsgemeinden!

In einer fusionierten Goß-Verbandsgemeinde mit mehr als40 Tsd. Einwohnern werden die Mitwirkungsrechte unserer Vertreter nur noch gering sein. Ein größerer Teil unserer kleinen Gemeinden wird im neuen Rat nicht mehr vertreten sein; demokratische Teil habe und bürgerschaftliches Engagement sind bedroht-dabei ist unsere Bevölkerungsprognose positiv.

 

Für eine Verwaltung der kurzen Wege!

Wir erwarten von einer Fusion keine Einsparungen, sondern einen Anstieg der Ausgaben insbesondere für die Verwaltungsspitze der neuen Einheit, den Abbau des Personals in einem in Guntersblum verbleibenden Bürgerbüro und dessen letztendliche Schließung in wenigen Jahren. Der systematische Abbau der Dienstleistungen seitens der Post ist uns eine Lehre!

Für eine Komunalpolitik ohne Holzhammer!

Wir lehnen den in Nierstein-Oppenheim gepflegten Politikstil ab. Mit der ständigen öffentlichen Austragung persönlicher Konflikte ist eine zukunftorientierte Entwicklung unserer Gemeinden nicht möglich.

Einigkeit macht stark!

Die FWG der VG Guntersblum erwartet von der geplanten Fusion mit der VG Nierstein-Oppenheim nur Nachteile. Förmliche Gespräche zwischen den beiden Verbandsgemeinden machen deshalbkeinen Sinn. Wir lehnen auch Fusionsgespräche miteinzelnen benachbarten Ortsgemeinden ab. Die bestehenden gut nachbarschaftlichen Beziehungen sollten nicht noch weiter belastet werden als sie durch die Reformdiskussionen- und die Medienberichterstattung darüber – bereits belastet sind. Wir erwarten von allen Fraktionen im Verbandsgemeinderat, auch von der SPD-Fraktion, ein klares Bekenntnis zu unserer Verbandsgemeinde. Wir erwarten vom Land Rheinland-Pfalz, dass nicht über die Köpfe unserer Bürgerinnen und Bürger hinweg entschieden wird.

Wussten Sie schon? -Fakten und Zahlen!

Die VG Guntersblum liegt mit 9470 Einwohnerinnen und Einwohnern (mit1.Wohnsitz) knapp unter der Vorgabe des Landes(10.000)für den Erhalt der Selbstständigkeit. Insgesamt 17  VGs erreichen diesen Grenzwert auch nicht, werden aber nicht mit Auflösung bedroht. Warum dann wir? 20 der 23 von der Landesregierung mit Auflösung bedrohten Verbandsgemeinden haben Bürgermeister, die der CDU oder  FWG angehören oder Einzelbewerber sind; die SPD stellt in dieser Gruppe nur 3 Bürgermeister. Die vom Land in Auftrag gegebene Repräsentativbefragung und die Bürgergutachten bestehen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit von Fusionen. Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz hält eine Gebietsreform für „nicht erforderlich“, da sie „keine belastbare Grundlage“ habe. Die Hochzeitsprämie des Landes beträgt etwa 1.0 Mio. Euro und geht nicht an die VG Guntersblum, sondern an die neue Gebietskörperschaft.

Die Auflösung oder Fusion der Verbandsgemeinde Guntersblum ist längst noch nicht besiegelt. Es gibt Chancen für den Erhalt unserer Selbstständigkeit. Wir müssen sie nutzen!